15 Tipps für eine perfekte Landing Page

15 Tipps für eine perfekte Landing Page


Während eine Website informieren soll, hat eine Landing Page eine bestimmte Handlung der Nutzer*innen, also eine Conversion zum Ziel. Einige Landing Pages sind für den Verkauf optimiert, aber bei den meisten geht es darum, Kontaktdaten zu sammeln, um aus Besucher*innen einen Kontakt (Lead) zu machen.

Was du für eine erfolgreiche Landing Page beachten solltest, verraten wir dir in diesem Artikel.

Was ist eine Landing Page?


Landing Page einfach erklärt

Eine Website ist die Visitenkarte eines Unternehmens und informiert die Besucher*innen. Eine Landing Page ist auf eine bestimmte Conversion, z.B. Leads generieren ausgelegt. Entsprechend ist sie deutlich knapper gehalten.


Hier siehst du den Unterschied zwischen einer – beispielhaften Website

Die perfekte Landing Page 1

und einer Landing Page:

Die perfekte Landing Page 2

Eine Landing Page besteht nur aus einer Seite. Entsprechend muss sie so knapp, zielgerichtet und zugleich voller Mehrwert sein, dass die Nutzer*innen die Conversion ausführen und zum Lead werden. Beispielweise können sie im Tausch gegen ihre Kontaktdaten etwas herunterladen, einen Termin vereinbaren, einen Testzugang oder einen Rabatt erhalten.

Besucher*innen gelangen meist über eine spezielle Suche, eine Anzeige oder Social Media auf deine Landing Page, wo du sie dann „abholst“ und in Leads konvertierst. Wie gut deine Landing Page performt, kann anhand der Conversion Rate gemessen werden.

Formel Conversion Rate

Welche Conversion Rate ein guter Wert ist, hängt von deiner Branche ab. Industrieübergreifend sind es beispielsweise 9,2 %, im Inbound Marketing 25%.

Die perfekte Landing Page mit einer 100% Conversion Rate gibt es nicht, da es aus unterschiedlichen Gründen immer wieder zu Absprüngen der Nutzer*innen kommt. Das Ziel ist daher, durch Testing und Optimierung eine möglichst hohe Conversion und viele Leads zu erreichen.

Wie ist eine Landing Page aufgebaut?


Der Zweck und das Ziel deiner Landing Page bestimmen, wie sie aufgebaut ist und welche Elemente sie enthält.

Einfach gesagt, besteht eine Landing Page aus Überschrift, Text und Call-to-Action. Gegebenenfalls kann sie noch andere Elemente wie z.B. zum Vertrauensaufbau enthalten.

Etwas ausführlicher bedeutet das:

  • Headline: Dein Angebot
  • Subheadline: Weitere Infos zum Angebot
  • Fließtext: Detaillierte Informationen, die überzeugen sollen
  • Lead Formular: Zur Abfrage von Daten, falls du diese generieren willst
  • Call-to-Action: Der Button mit der gewünschten Handlung
  • Kontrollkästchen: falls eine Zustimmung zur Datenverarbeitung und -nutzung notwendig ist
  • Bilder und Videos
  • Listen: als Alternative oder Ergänzung zu den Erklärungen im Fließtext. Menschen lieben Listen und sie sind einfacher und schneller zu lesen
  • Deine Kontaktinformationen

Beispielhaft könnte eine Landing Page so aussehen:

Die perfekte Landing Page 3

15 Tipps für eine gute Landing Page


Du wirst nie alle Besucher*innen in einen Lead verwandeln, aber mit unseren Tipps kannst du deine Conversion Rate maßgeblich erhöhen.

1. Das Ziel und die richtige Zielgruppe

Überlege dir vor der Erstellung deiner Landing Page genau, was und wen du damit erreichen möchtest. Hast du mehrere Ziele und Zielgruppen, empfiehlt es sich, mehrere Landing Pages zu bauen. Entsprechend passt du Inhalt, Call-to-Action und Aufbau an.

Neben deinem Ziel solltest du dir Gedanken darüber machen, wen – meisten abhängig vom Produkt- du mit deiner Landing Page ansprechen willst. Je nach Zielgruppe solltest du Design, Inhalte und die Sprache anpassen, um möglichst auf Augenhöhe mit deiner Zielgruppe zu sein und ihnen ein optimales Onlineerlebnis zu bieten. Wie deine Zielgruppe tickt, kannst du durch eine ausgedehnte Recherche herausfinden.

2. Die Überschrift

Das Erste, was die potenziellen Leads sehen sind Headline und Subheadline. Binnen von Sekunden entschieden sie auf Basis dessen, ob sie dein Angebot interessant finden und weiterlesen, oder ob sie die Seite direkt wieder verlassen.

Wähle deine Überschrift also kreativ und knackig, um deine potenziellen Leads abzuholen und ihnen das Gefühl zu geben, hier richtig zu sein. Die Subheadline sollte dein Angebot weiter spezifizieren und deutlich machen, warum es die ideale Lösung ist.

3. Die – nicht vorhandene - Navigation:

Entferne das Hauptmenü bzw. die Navigation von deiner Landing Page. Das ist nur ein weiteres Element, was den User*innen von der gewünschten Aktion ablenkt.

4. Die Bilder und Videos

Bilder und Videos erwecken Emotionen, lockern den Text auf und können auch helfen, dein Angebot zu veranschaulichen oder zu erklären. Auch eine Vorschau wie das Bild einer Softwaredemo oder eine Leseprobe bei einem eBook können auf der Landing Page hilfreich sein.

Achte aber hierbei jeweils auf Barrierefreiheit und keine zu großen Elemente, welche die Ladezeit beeinträchtigen.

5. Das Eintragungsformular

Frage hier nur die Daten ab, die du unbedingt brauchst, wie Name oder E-Mail-Adresse. Klar gilt aus Marketingsicht: je mehr desto besser. Aber je mehr Daten die User*innen angeben sollen, desto höher das Absprungrisiko.

Achte hierbei unbedingt darauf, den potenziellen Lead über die Datenverarbeitung aufzuklären. Hole dir die Zustimmung, dass du die Daten speichern darfst und den Lead später kontaktieren.

Ein gutes Eintragungsformular könnte in etwa so aussehen:

Die perfekte Landing Page 4

6. Die Benefits und Features: Mehrwert statt Fakten.

Dein Produkt hat sicherlich großartige Features und Raffinessen. Aber der potenzielle Lead ist auf deine Seite gekommen, weil ihn oder sie die Lösung interessiert, die das Produkt bietet, nicht das Produkt selbst. Es mag beispielsweise interessant sein, wieviel Speicher ein Smartphone hat, aber interessanter ist es zu wissen, wie viele Fotos beispielsweise darauf passen.

7. Der Social Proof & andere vertrauensbildende Maßnahmen

Sind sich potenzielle Leads nicht sicher, können zufriedene Kundenstimmen, Testimonials, Bewertungen, Erfahrungsberichte, namenhafte Kund*innen, „Bekannt aus Banner“ oder andere Gütesiegel Glaubwürdigkeit und Vertrauen schaffen und so den noch unentschlossenen Nutzer überzeugen. Natürlich sollten alle diese Elemente echt sein und ihre Versprechen einhalten.

8. Der Call-to-Action

Ein Call-to-Action (CTA) fordert deine Besucher*innen final auf, eine Conversion durchzuführen, also die Kontaktdaten einzutragen oder zu kaufen. In der Regel wird hierfür ein auffälliger, farbiger Button genutzt. Zusätzlich kannst du noch mit Pfeilen oder Ähnlichem für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen.

Der CTA ist dafür verantwortlich, ob eine Conversion gelingt und die Besucher*innen zum Lead werden. Platziere ihn deswegen immer gut sichtbar, im Idealfall above the fold, sprich dass man ihn ohne zu scrollen sieht.

Das gilt auch für die anderen wichtigen Elemente deiner Landing Page. Platziere sie direkt im sichtbaren Bereich der Seite. Nur die Elemente im sichtbaren Bereich garantieren dir eine gute Conversion.

9. Die Thank- you page und follow-up E-Mail

Im Idealfall baust du noch eine Confirmation oder Thank-you Page bzw. ein Pop-up für deine Leads ein. Dieses öffnet sich, nachdem sie die Conversion ausgeführt haben. Neben dem eigentlichen „Dankeschön“ kannst du hier beispielswiese weitere Inhalte zum Download oder Call-to-Actions anbieten. Natürlich kannst du hierfür auch die Follow-up -Mail nutzen.

Eine solche Page könnte in etwa so aussehen:

Die perfekte Landing Page 5

10. Die Elemente: Einfach, simpel und ohne Schnickschnack

Eigentlich würde die Philosophie „Keep it simple“ schon alles sagen. Lass alles weg, was nicht auf die Landing Page gehört, was nicht relevant ist, was nicht zwingend zur Conversion führt, den Besucher ablenken, verwirren oder überfordern kann.

Das gilt für Text, Design und Elemente. Zuviel davon erhöht die Ladezeit und somit zusätzlich die Absprungrate.

11. Text und Inhalt: Kurz und knackig

Die Nutzer*innen entscheiden binnen kürzester Zeit über Bleiben oder Verlassen. Alle relevanten Informationen müssen schnell und einfach auffindbar sein. Überfrachte die User also nicht mit Text, denn sie wollen einfach und schnell wissen, ob sie bei dir richtig sind. Fasse dich deswegen kurz, streiche Floskeln und Füllwörter, aber beschreibe alle wichtigen Mehrwerte.

12. Der USP

Was ist dein Alleinstellungsmerkmal? Beantworte auf deiner Landing Page unbedingt die Frage, warum man nur bei dir und nicht bei einem anderen Anbieter kaufen sollte.

13. Das Message Match

Deine Seitenbesucher *innen sind aufgrund einer speziellen Anzeige oder Suchanfrage auf deine Seite gekommen. Jetzt musst du diese Frage beantworten bzw. das Versprechen weiter ausführen. Passen die beiden Informationen nicht zusammen sind die User*innen schneller weg, als sie gekommen sind. Das gilt für Inhalt und Look&Feel.

14. Testing und Optimierung

Keine Landing Page ist sofort perfekt. Deswegen solltest du sie kontinuierlich (A/B) testen, dir die Analytics anschauen und sie auf Basis dessen immer weiterentwickeln und optimieren. Hierbei kannst du beispielsweise den Aufbau, die CTAs, die Texte, die Bilder und noch vieles mehr testen.

15. Noch ein paar kleinere Tipps für deine Texte:

  • Keine abgedroschen Buzzwords wie z.B. „nur für kurze Zeit“. Diese werden mittlerweile überlesen und ignoriert.
  • Die korrekte Sprache und Rechtschreibung: verwende einfache, gut lesbare Sprache und achte vor allem darauf, dass deine Texte fehlerfrei sind. Ein Lektorat kann hier helfen.
  • Wenige Fettungen: eigentlich sollen sie beim Lesen helfen, aber zu viele Hervorhebungen bewirken das Gegenteil. Also: weniger ist mehr.
  • Ausreichend weißen Raum und Absätze: Deine Landing Page sollte alle wichtigen Informationen enthalten, gut aussehen sowie übersichtlich und gut lesbar sein. Achte auf ausreichend Abstände.

Fazit


Eine gute Landing Page macht vor allem aus, dass sie die Botschaft transportiert, knapp, übersichtlich, perfekt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist und vor allem die Conversion erfüllt und Leads generiert. Technisch gesehen sollte sie auf Mobilgeräte und Suchmaschinen optimiert sein.

Ein guter Test kann sein, einmal ein Stück vom Bildschirm zurückzutreten und dir deine Seite aus der Ferne anzusehen:

  • Wirkt die Seite ästhetisch und aufgeräumt?
  • Sind alle wichtigen Elemente erkennbar?
  • Zielt alles auf den Call-to-Action ab?





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